Betreutes Wohnen Hügelheim 
Wohngemeinschaft für 
Menschen mit Behinderung

Seit der Eröffnung des neu erstellten 
Hauses im Januar 1999 leben 
13 Menschen mit körperlicher
und/oder   geistiger Behinderung 
in unserem "Betreuten Wohnangebot"
in Hügelheim.

Das Haus ist in allen Bereichen 
rollstuhlgerecht gebaut und eingerichtet. 
Der Wohnbereich umfasst insgesamt 
12 Appartements (á ca. 30 m²) mit jeweils
eigenem Sanitärbereich und Balkon 
oder Terrasse, eine Wohnung im Dach-
geschoss sowie die entsprechenden 
Gemeinschaftsräume (Küche, Wohn- 
und Esszimmer, Hobbyraum, Aufzug,
Spielraum im OG, Pflegebad usw.)
und Außenanlagen.
Sie finden uns in:


Ansprechpartnerin:
Christel Floß-Gerbig

unser Team

Im Hofacker 5
79379 Müllheim - Hügelheim

Tel.: 07631 / 17 17-34
Fax: 07631 / 17 17-36
Mail: Betreutes Wohnen 


Zielgruppen

 - Aufnahme in unser Betreutes Wohnangebot finden volljährige 
    Erwachsene mit wesentlicher körperlicher oder geistiger 
    Behinderung, die vorübergehend oder für längere Zeit oder 
    auf Dauer von ihren Familien nicht mehr häuslich betreut werden
    können und die nicht zur selbständigen Lebensführung fähig sind,
    so dass sie ohne dieses Betreuungsangebot der stationären Hilfe
    in einem Heim bedürften.
 
 - Ebenso werden Menschen mit Behinderung, die bislang in 
    stationären Einrichtungen leben und diese intensive Betreuung 
    nicht (mehr) benötigen, in das betreute Wohnangebot aufgenommen.
  


Zielsetzung

 - Jeder Bewohner- in muss die Möglichkeit haben, sein Leben so
    "normal als möglich" zu gestalten. Dies beinhaltet größtmögliche 
    Selbstbestimmung, Eigenverantwortlichkeit und Förderung von 
    Eigenkompetenz (miteinander lernen: Alltagsbewältigunng).
    Jeder Bewohner- in soll deshalb lediglich nur die Hilfe und 
    Unterstützung bekommen die er / sie täglich benötigt.

 - Eine Selbstverwirklichung in sozialer Integration soll erreicht werden.
    Sofern dies von Art und Schwere der Behinderung her möglich ist,
    soll auf ein eigenständiges Leben (Wohnen, Arbeiten) außerhalb 
    der WG hingearbeitet werden, es soll zu einer Verbesserung 
    der Ausgangssituation des Einzelnen kommen.

 - Ein "unBehindertes Miteinander" von Menschen mit und ohne 
    Behinderung soll eingeübt werden durch die Schaffung von
    Begegnungsmöglichkeiten im Freizeitbereich, nach Möglichkeit
    aber auch im Bereich der Arbeit und allen Lebensbereichen.
Leistungsbereiche:

 - Gezielte und individuelle Begleitung,
    Beratung und Unterstützung
 - Individuelle Betreuungsleistungen
 - allgemeine Lebensberatung
 - Anleitung und Hilfe zur Strukturierung des 
    Alltags
 - Beratung und Hilfestellung bei der 
    Entwicklung und Planung von Zukunfts-
    Perspektiven und der Lebensabsicherung
 - Hilfestellung bei der Bewältigung persönlicher 
    Schwierigkeiten (Krisenintervention, 
    Beziehungsprobleme)
 - Hilfestellung bei der Regelung und Abwicklung 
    finanzieller Angelegenheiten (Haushaltsplanung,
    Sparziele, Kontoführung usw.)
 - Hilfestellung bei schriftlichen Angelegenheiten
    und Behördengängen 
 - Hilfestellung bei Vermittlung von Arbeit in einer 
    WfMB
 - Hilfestellung bei Vermittlungs- bzw. Arbeitsversuchen
    auf dem freien Arbeitsmarkt
 - Hilfestellung und Anleitung zur Freizeitgestaltung
 - Partnerschaftsberatung
 - regelmäßig stattfindende Einzel- und Gruppengespräche
 - Vermittlung von Alltagskompetenzen (Weiterentwicklung
    und -ausbildung lebenspraktischer Fähigkeiten und 
    Fertigkeiten)
 - Vermittlung von Möglichkeiten zur Begegnung bzw. zur 
    Schaffung von Sozialkontakten (Vereine, Kirchen-
    gemeinden u a.) 
 - Bildungsangebote
 - Freizeit- und Urlaubsgestaltung
 - hauswirtschaftliche Hilfen
 - Mobilitätshilfen
 - Pflegehilfen
 - Beteiligung der einzelnen Bewohner
 - Beteiligung der Gruppe / Wohngemeinschaft
 - regelmäßig stattfindende Einzel- un Gruppengespräche
 - Gruppenreflexion
 - Dokumentation des Verlaufs des betreuten / begleiten 
    Wohnens in Schrift,Bild und Ton
 - Zertifikat über Teilnahme an Bildungsmaßnahmen
 - Begleitung der Teilnehmer durch Sozialarbeiter/in
 - Intervision mit anderen Fachkollegen (intern und extern)
 - Fachkompetenz in der Theorievermittlung
 - Fortbildung und Supervision der Fachmitarbeiter/innen